Strahlpumpen, Gas-, Dampf- und Flüssigkeitsstrahler


Strahlpumpen, Gas-, Dampf- und Flüssigkeitsstrahler

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Strahlpumpen sind Einrichtungen zum Fördern, Verdichten oder Mischen von Gasen, Dämpfen, Flüssigkeiten oder Feststoffen, wobei zum Antrieb ein gasförmiges oder flüssiges Medium dient. Sie leisten ihre Arbeit allein dadurch, dass Druckenergie in geeigneten Düsen in Geschwindigkeit umgesetzt wird: Es sind "Pumpen ohne bewegte Teile".

Über die Begriffe der Strahlpumpen gibt das DIN-Blatt 24290 Auskunft. Danach werden Strahlpumpen sowohl nach der Treib- als auch nach der Saugseite benannt. Die untenstehende Tabelle stammt aus diesem DIN-Blatt und gibt alle gebräuchlichen Bezeichnungen wieder.

Allgemeine Benennungen von Strahlpumpen nach DIN 24290

Aus dieser Vielzahl an Strahlpumpen werden in diesem Buch die häufigsten Arten der Gas- und Dampfstrahlpumpen erläutert. Die Behandlung der Flüssigkeitsstrahlpumpen erfolgt in Kapitel 7

Das Grundprinzip aller Strahlpumpen besteht darin, dass aus einer Düse ein flüssiger oder gasförmiger Strahl mit hoher Geschwindigkeit austritt, der Flüssigkeit, Gas oder Feststoff aus seiner Umgebung mitreißt und beschleunigt. Das Ergebnis dieses Vorganges ist ein Gemisch aus dem treibenden und dem mitgerissenen (angesaugten) Stoff, dessen Geschwindigkeit in einer zweiten Düse unter Druckerhöhung wieder herabgesetzt wird.

Die praktische Anwendung dieses Prinzips führt auf einen einfachen Apparat, der meist nur aus 3 Hauptteilen besteht: - der Treibdüse (1) - der Mischdüse (2) - und dem Kopf (3)

Die Mischdüse besteht meist aus einem sich in Strömungsrichtung verengenden Teil, dem Einlaufkonus, einem zylindrischen Stück, dem Hals, und einem sich erweiternden Teil, dem Auslaufkonus.

Maßgebend für die Wirkung einer Strahlpumpe sind die an ihren Anschlüssen herrschenden Drücke und die zugehörigen Massenströme. Äußerlich sind drei Anschlüsse zu unterscheiden: der Treibmittelanschluss (A), der Saugstutzen (B) und der Druckstutzen (C). Für die Beziehungen zwischen den verschiedenen Drücken und Massenströmen an diesen Anschlüssen lässt sich jedoch keine einfache Regel aufstellen.

Die inneren Vorgänge in Strahlpumpen sind verwickelt und der Berechnung nur begrenzt zugänglich, weshalb in diesem Buch auch nur einige grundlegende Berechnungsgänge erläutert werden sollen. Darüber hinaus soll aber durch die Erklärungen und Beispiele das Verständnis für die Funktion, das Betriebsverhalten und die Auswirkung von Fehlern geschaffen werden.

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